Gefahr durch Trockenfutter - nicht artgerechte Ernährung von Hunden

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treffpunkt-haustier.de hat Kontakt zum Förderverband GefaT e.V. (Förderverband Gesellschaft für artgerechte Tiernahrung e.V.), der es sich zur Hauptaufgabe gemacht hat, Skandale und Schwindel bei der Verarbeitung von Tiernahrung für Hunde und Katzen zu ermitteln und dann erfolgreich zu bekämpfen.

Bei vielen Hunde- und Katzenhaltern herrscht die Meinung vor, dass angefeuchtetes Trockenfutter im Grunde Nassfutterqualität hat. Mit dieser Aussage habe ich mich an die Vorstandsvorsitzenden Mag. Stephan Doll / Norbert Tetzlaff gewandt. Hier könnt ihr die Stellungnahme des Verbands nachlesen:

Stellungnahme GefaT e.V.

Um Ihnen aber einmal einen Einblick zu geben, warum Trockenfutter eine absolute Tierquälerei ist und nur der Halter anfänglich Vorteile dadurch hat, das werden wir nun versuchen zu erläutern!

Und um dieses Thema noch etwas komplizierter, aber fachlicher zu erläutern, vergleichen wir mal mit dem Trockenfutter zwei Arten von Nassfutter. Nämlich herkömmliches Nassfutter aus dem Einzelhandel und wirklich artgerechtes Nassfutter von ausgesuchten sauber produzierenden Herstellern!

  1. Grundsätzlich ist es völlig ausgeschlossen Trockenfutter mit Nassfutter zu vergleichen! Zum einen ist der Herstellungs- Fertigungsprozess etwas völlig anderes. Genau wie der Herstellungsprozess, herkömmlicher Einzelhandelsnassfutter nicht mal annähernd mit der von artgerecht produzierter Nassnahrung zu vergleichen wäre!
  2. Die Inhaltsstoffe und Zusammensetzungen sowie die Grundkonservierung eines jeden Trockenfutters, haben einen ganz großen negativen Einfluss auf die wesentlich schlechtere ernährungsphysiologische Verwertbarkeit- und Güte, gegenüber herkömmlichen Nassfuttersorten! Genau wie diese wiederum zu den artgerecht produzierten Nassfuttern!
  3. Wenn der Tierhalter das Trockenfutter einweicht und somit meint, das damit das Flüssigkeitsdefizit der Trockennahrung wieder auszugleichen wäre, dann unterliegt er einem gefährlichen Irrtum!
    Ein Tier müsste 4 – 6 x soviel Flüssigkeit in Form von Wasser zu sich nehmen! Andere Tierernährungsexperten reden sogar von bis zu 8 x soviel, je nach Größe und Rasse des Tieres!!!

    Dies allein schon macht deutlich, dass es völlig ausgeschlossen ist, das Flüssigkeitsdefizit in Form von Einweichen ausgeglichen zu haben! Denn Einweichen bedeutet ja noch nicht einmal das Verhältnis von 1 zu 1!

    Das dieser pappige Brei zudem dann weiter im Magen des Tieres aufquillt, bedeutet gleichsam viele Gefahren für das Tier z.B. Magendrehungen und auch Unterernährung. Das kein Tier diese Futtermenge aufnehmen kann welche aufgrund der Fütterungsempfehlung des Herstellers vorgeschrieben wird und sich ja diese Menge durch das Aufweichen mit Wasser eben noch weiter vergrößert, bedeutet zudem, dass der Hundemagen als sog. Sackmagen zwar recht dehnbar ist, aber das Tier nie in einem Zuge im Stande wäre, die Nahrung aufzunehmen!

    Bei fast allen Tieren ist bei Trockenfütterung zu beobachten, dass in mehreren Schüben gefressen wird, da der Magen halt nur ein begrenztes Volumen hat! Gibt man nun Wasser dazu, vergrößert sich diese Menge unweigerlich, obwohl bei weitem ein ausreichendes vorgeschriebenes Futtermaß nie eingehalten werden könnte!!!
  4. Beim herkömmlichen Nassfutter ist, wenn auch hier aufgrund anderer Faktoren ebenfalls der Nährgehalt nicht erreicht wird, die Grundfeuchtigkeit immer um die ca. 70- 80%! Das bedeutet, dass das Tier hier in Bezug zur Gesamtfuttermenge, nicht, wie beim Trockenfutter dehydrieren (austrocknen) kann! Hier sind es dann jedoch andere Komponenten die dazu führen, dass von dieser Art Futter eine Gefahr ausgeht.

    Dieses steht aber hier nicht zur Diskussion! Letztendlich am optimalsten sind dann die artgerechten Nassfuttersorten, welche zur Grundfeuchtigkeit überdies im Vergleich zu Ihren Gegenstücken aus dem Einzelhandel, aufgrund anderer Inhaltsstoffe und Zusammensetzungen mit viel weniger Futtermenge einen idealen Nährwertgehalt bieten!
  5. Die Ausscheidungen des Tieres bringen es dann ans Tageslicht. Und zwar in Bezug auf die Kotmengen, sowohl beim Trockenfutter, als auch beim Einheitsnassfutter. Anders wiederum bei den artgerechten Nassfuttern.
  6. Die Darmzotten welche ja u.a. die so wichtige Darmflora bilden, sterben systematisch bei der Fütterung mit Trockenfutter ab! Die Darmzotten haben die Aufgabe wichtige Nährstoffe wie Eiweiße und Kohlenhydrate zu resorbieren und nehmen Fette aus dem Nahrungsbrei auf, welche an die Leber weitergeleitet werden. Auch werden von den Darmzotten die Verdauungssäfte gebildet! Das man niemals einen normal und gesund schlanken Hund sehen wird, welcher ausschließlich mit Trockenfutter gefüttert wird, rührt gerade daher! Tiere, welche dann irgendwann wieder auf Nassfutter umgestellt werden sollen brauchen vorher eine gründliche Darmsanierung, da ansonsten durch die beschädigten Darmzotten keine oder kaum Nährstoffe zurückgehalten werden können.
  7. Zum Schluß sei nochmals der Herstellungsprozess im Unterschied Trocken- zum Nassfutter angebracht.
    Hierbei klaffen die Fertigungsmethoden derartig weit auseinander, dass das künstlich auserkorene Trockenfutter soweit von den natürlichen Nahrungsgewohnheiten eines Hundes oder einer Katze entfernt ist, wie Fastfood von einer ausgewogenen Obst- und gemüsehaltigen Ernährung beim Menschen! Zudem die Hersteller beim Trockenfutter noch größere „Schweinereien“ untermischen können und dies ja auch größtenteils tun!!!

Trockenfutter ist ganz klar eine Form von Tierquälerei und gehört u.a. sofort aus dem Handel gezogen!

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Trockenfutter beim Tierarzt?

Hmm. Schlimm zu lesen, dass Trockfutter dermaßen gesundheitsgefährlich sein kann. Ich frage mich nur gerade folgendes: bei meiner Tierklinik gibt es ein Paar Regale mit Spezialfutter. Da gibts Diätfutter für Seniorenhunde etc etc. Da ist aber auch einiges an Trockenfutter dabei. Soll das jetzt letztlich nur zum "druntermischen" sein?! Das kann ich mir aber auch nicht vorstellen, weil ein Diätfutter mit anderem Futter zu kombinieren ja kontraproduktiv ist... Man sollte davon ausgehen, dass Tierärzte wissen, was gut für die Tiere ist.

Wird hier auf irgendeiner Seite vielleicht übertrieben?

Bild von Kerstin

AW Trockenfutter beim Tierarzt

Hier die Stellungnahme des GefaT e.V. zum Thema Trockenfutter beim Tierarzt:

Das Thema Tierärzteschaft ist für uns ein ganz trauriges Thema. Bei unseren Recherchen sind wir auf ganz wenige Veterinäre gestoßen, für welche wirklich noch das Heilen und das Tier im Vordergrund stehen.

Gerade der Kommerz hat sich in den letzten 15 Jahren, mit dem sprunghaften Anstieg von Tierarztpraxen gleichsam ausgebreitet.

Durch zuverlässige Quellen und auch aus unseren eigenen Reihen unseres Förderverbandes wissen wir, dass durch die starke Konkurrenz unter den Tierärzten das Tier selbst zum „Versuchsprobanden“ geworden ist. Richtigen fachlichen Rat findet man sehr selten und bei dem Thema Ernährung hört es sich dann ganz auf!

Erst einmal muß man verstehen, dass für einen angehenden Tierarzt während seines Studiums, das Thema Ernährungsphysiologie Hund /Katze ,so gut wie kaum behandelt wird. Vorträge zum Thema Ernährung werden bewußt von den großen Futterkonzernen, an der Spitze Waltham- Masterfoods, Hills und IAMS abgehalten!

Das dies dann hierbei zu regelrechter Einseitigkeit und Beeinflussung führt, dürfte schon mal klar sein.

Nach dem Medizinstudium dann geht die „Betreuung“ durch die Konzerne, für die weiter, welche eine Tierarztpraxis eröffnen wollen.

Nun schlägt den „glücklichen“ auch schon wieder die Stunde, denn wenn man sich seit dem Studium noch an diese Konzerne gut erinnern kann, dann kommen jetzt von denen auch schon Angebote wie teilweise oder ganze Praxisausstattungen und natürlich Futterverträge von bis zu 10 Jahren!

Das die Tierärzte im großen und ganzen von den Zusammensetzungen und den Inhaltstoffen dieser „Heilfutter“ nichts verstehen brauchen, dafür sorgt die Industrie in Form der Futtermittelkonzerne mit ihren Spezialfuttern!

Hat der Hund oder die Katze ein Nierenleiden, dann wird ein Nierenspezialfutter verordnet. Hat man mit Fettleibigkeit oder etwa Allergien beim Tier so seine Sorgen? Macht nichts, auch hier hat der Doktor ein Futter parat! Nach den Ursachen jedoch wird niemals geforscht!

Warum auch?


Die Konzerne welche unsere Tiere eigentlich zum Großteil erst durch nicht artgerechtes und gefährliches Futter haben krank werden lassen; genau dieselben bieten doch jetzt die Lösung in Form von Heilfuttern an!

Es ist ein Wahnsinn, vor allem auch zu beobachten, wie hörig die meisten Tierhalter sich diese Giftfutter für ihre Vierbeiner dann auch verordnen lassen!

Wir sprechen hier aus langen Erfahrungen und mit vielen unzähligen täglichen Beispielen rund um die Tierärzteschaft!

Lieber Tierhalter: Was z.B halten Sie von dem Ausspruch eines Berliner Tierarztes, welcher in seinem Hause in Form einer Gemeinschaftspraxis gleich 12 Tierärzte beherbergt und es dort zugeht wie bei der Akkordarbeit am Fließband!

Unpersönlich, kalt und schnell…!

Dieser Tierarzt, dessen Namen wir hier an dieser Stelle nicht nennen wollen, äußerte uns gegenüber und unter Zeugen: „ Warum Tierhalter über artgerechte Fütterungsmethoden aufklären?“ „Diese Scheißviecher sollen gefälligst das fressen was man ihnen vorsetzt“! Weiter sagte er: „Es sterben so viele Menschen auf der Welt, denen sollte man das Fleisch geben, was diese Viecher wegfressen“! Auf unsere Frage ob er denn wüßte wobei es sich um den Stoff BHA handelt (Anmerk. Butylhydroxyanisol = Konservierungsstoff für z.B. Tierfutter, u.a. stark krebserregend), sagte der Herr Doktor: „ Das weiß ich nicht und es interessiert mich auch nicht“!

Hat der „gute“ Mann vielleicht den Beruf verfehlt?

Würden Sie gerne zu so einem Tierarzt gehen?

Das Wissen unseres Förderverbandes, wie es um die allgemeinen Tierarztpraktiken und Ansichten steht, würde uns fast ein Buch schreiben lassen können. Doch das ist nicht der Weg, den wir mit unserem Verein einschlagen wollen!

Aufklärung auf breiter Front lautet unsere Devise.

Auf die Feststellung hin, dass Tierärzte ja eigentlich wissen müssen, was für die Tiere gut ist, lautet die Antwort:

An einem gesunden Tier verdient man kein Geld, aber Allergien, Organleiden, Fettleibigkeit und letztendlich das „Erlösen von den Leiden durch Einschläfern“, dass bringt den nötigen Umsatz!!!

Diese Kritik unsererseits richtet sich mit Bestimmtheit nicht an alle Tierärzte in Berlin oder gar Deutschland, aber unsere Einschätzung nach sind rund 90 % der Veterinäre nach diesem Prinzip ausgerichtet.

Um abschließend die Worte eines Abgesandten eines großen „Heilfutterkonzernes“ bei einem Tierärztekongress in Berlin zu zitieren, nachdem ein Veterinär einwarf doch endlich mehr Vernunft bei der Herstellung von Tierfutter walten zu lassen: „ Warum regen sie sich so auf“? „Wir sorgen doch schließlich für ihre Patienten von morgen“!

Liebe Tierhalter!

Abschließend unser wirklich ernst gemeinter Rat!

  1. Habt mehr Verantwortung bei der Auswahl des Futters für Euer Tier!
    Gesundes, artgerechtes Futter erzeugt keine Erkrankungen, wohl treten aber Heilungsprozesse durch die richtige Futterauswahl auf!

    Schließlich hilft unser Förderverband GefaT e.V. ja auch gern dabei, das richtige Futter zu finden.
  2. Hat Euer Tier Verdauungsprobleme, Fettleibigkeit, Allergien oder Nierenleiden etc. und Euer Tierarzt

    hat sogleich ein ganz bestimmtes und passendes Futtermittel parat, dann macht lieber auf dem Absatz kehrt!

    Oder besser gesagt, wenn Euch schon vor der Praxis, am Schalter bei der Anmeldung oder im Behandlungszimmer Reklametafeln oder Werbeaccesoires auffallen von: Pedigree, Royal Canin (Waltham-Masterfoods) oder auch von Iams –Eukanuba und Hills (Colgate- Palmolive), dann solltet Ihr nicht lange überlegen und Euch nach „freien“ Tierärzten umschauen!

    Ihr glaubt es nicht, aber die gibt es noch!!!
  3. Macht aus dem Tierarzt keinen „Halbgott in weiß“

    Seid kritisch, es geht um die Gesundheit Eurer Tiere!

    Tierarztkosten sind hoch, besser man vermeidet sie durch Umsicht bei der Ernährung und bei der auswahl des richtigen Veterinärs!
Bild von Corinna

Füttern Sie noch oder Ernähren Sie schon?

Chemiefreie, gesunde, artgerechte Tiernahrung
Liebe Tierfreunde.
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Bild von golden anika

Trockenfutter

Also ich muss gestehen, dass ich den Artikel über ach so gesundheitsschädliches Trockenfutter mit einem lauten Lachen gelesen hab. Und das ging nicht nur mir so.
Die Stellungnahme von GefaT e.V. ist sehr unprofessionel, überzogen, emotional und in Dialekt geschrieben, was darauf hindeutet, dass keine sachliche Kompetenz zu Grunde gelegt wird.
Ich hab 2 Golden Retriever (und kenne noch unzählige andere Hunde diverser Rassen), die ausschließlich mit Trockenfutter ernährt werden. Hiermit meine ich aber Trockenfutter und kein Mischfutter, das mit Wasser angereichert werden muss. Und alle! Hunde haben Idealgewicht und sind vollkommen gesund. Prince wird jetzt 8 Jahre alt und hat keinerlei Beschwerden. Im Gegenteil er ist fiter und gesünder als viele artgenoosen in jüngeren Jahren.
Wenn man den Artikel etwas genauer liest, lässt scih erkennen, dass auch Stiftung Warentest, die Hunde- und Katzenfutter getestet haben, von den großen Firmen bezahlt werden, weil Trockenfutter mit sehr gut abschnitt.
Durch die Arbeit im Tierschutzverein sehe ich immer wieder Hunde, die mit Nassfutter ernährt werden, und extreme gesundheitliche probleme aufweisen, z.B. Nierenschäden, Zahnprobleme, mattes Fell, Trägheit....
Ich hab unseren TA mal darauf angesprochen, was zu dem Artikel sagt: schon wieder mal so ein Schmarrn. Die versuchen alle paar Jahre wieder uns in den Dreck zu ziehen und schaffen es nicht.
Ich habe keine Scheu meinem TA zu wiedersprechen, wenn mir irgendwas bei der Behandlung meiner Tiere nicht passt. Und auch was Futter betrifft, hab ich ihn angesprochen. Er hat mir ausführlich alle Vor- und Nachteile jeder ernährungsart erklärt.
Hills hat übrigens auch Nassfutter!!!

Mein Fazit: nicht nur die TÄ werden von den Großkonzernen gesponsort, sondern auch so manche Gesellschaft. Ich werde weiterhin nur Trockenfutter füttern. Zum Wohle meiner Vierbeiner.

Bild von Baghira

Bei allem Respekt für

Bei allem Respekt für diesen langen Beitrag muß ich doch sagen, daß es auch durchweg nette und tierliebe Tierärzte gibt. Nun muß ich sagen, auf der Insel gibt es nur 2 Tierarztpraxen. Gut! Auch nicht weiter schlimm. Aber wären sie nicht tierlieb, hätten sie diesen Beruf auch nicht ergriffen. Ich für meinen Teil kann nur sagen, ich bin superzufrieden mit meinen Tierärzten.

Was das Trockenfutter anbelangt, nun, dann bin ich eben eine Tierquälerin. Bis jetzt zeigten weder Katze noch KAter Anzeichen dafür, daß es ihnen schlecht geht.
Ganz im Gegenteil, sie sind quietschfidel.

Man sollte solchen Berichten, wo alle Tierärzte verunglimpft werden, nicht zu sehr Aufmerksamkeit zu widmen.
Einen ganzen Berufsstand in Schimpf und Schande zu bringen, finde ich krass!