Tierhaar-Allergie / Allergie auf Katzenhaare / Speichel
26. Januar 2010 - 16:40 – Onkel
Hallo zusammen,
ich habe einen Bekannten, der unter einer starken Katzenallergie leidet. Kennt jemand ein Mittel - evtl. auch aus der Naturheilkunde - mit dem so eine Tierhaarallergie gelindert werden kann?
Vorübergehend kannst du ja Medikamente nehmen , die dir aber der Arzt verschreiben soll.
Ansonsten würde ich dir zu einer Allergietherapie durch Hyposensibilisierung raten. Die Allergie kann vermindert oder auch ganz geheilt werden.
Lass dich von einem Allergologen beraten.
Hallo Onkel,
also, ich habe sehr gute Erfahrungen mit Eigenbluttherapie gemacht. Hierbei wird dir von einem Heilpraktiker Blut entnommen und potenziert, anschließend wird es mit einem homöopatischen mittel versetzt und dir sub cutan injiziert oder gequaddelt. Mein Exfreund hatte eine schlimme Katzenallergie und konnte nach der Eigenbluttherapie dennoch bei mir einziehen (ich habe drei Katzen). Sogar eine Kollegin von mir (wir arbeiten ja den ganzen Tag mit Tieren) ist wirklich schlimm allergisch auf Tierhaare fast aller Art. Sie kann ihren Beruf dennoch ausüben, dank regelmäßiger (bei ihr ca alle 3 Monate) Eigenblutherapie. Probiers doch einfach mal. Schaden kanns nicht!
Gruß!
Hallo, TierVital, herzlichen Dank für den tollen Tipp! Kerstin hilft mir mit Leidenschaft in treffpunkt – haustiere einen Heilungs- und Linderungsprozess gegen Tierallergien zu organisieren. Wer dieses Leiden nicht kennt, kann es sich nicht vorstellen, welche Belastungen ein Tierfreund aushalten muss. Mit extremen Asthmaanfällen, tränenden Augen und Juckreiz am ganzen Körper ist ein Zusammenleben mit Tieren insbesondere Katzen nicht möglich!
Hilft diese Therapie auch gegen Milben und Hausstaub?
Ist diese Behandlung Risiko behaftet?
Was sagt die Schulmedizin dazu?
Herzliche Grüße
schnurri
Hi Schnurri,
also, ehrlich gesagt hab ich mich noch nicht mit allzuvielen Schulmedizinern über dieses Thema unterhalten. Allerdings mein Hausarzt ist auch der Meinung, dass Eigenbluttherapie sogar die bessere Alternative zu der herkömmlichen Desensibilisierung dastellet. Er war aber bis jetzt auch die einzige schulmedizinische Referenz von meiner Seite.
Die Behandlung ist, sogut wie alles in der Naturheilkunde, nicht risikobehaftet. Sieht man mal von der Entzündung eines Kanüleneinstichs ab. ;-) Ob die Therapie auch gegen Hausstaub und Milbe hilft, weiß ich nicht genau, allerdings wäre es schon sehr wahrscheinlich.
Da es mehrere Methoden der Eigenblutbehandlung gibt, von denen einige wirklich gezielt desensibilisieren und anti-autoimmunaggressiv wirken, kann ich mir gut vorstellen, dass es nicht nur gegen Tierhaarallergie sonder auch gegen sämtliche anderen allergischen Prozesse hilft. "Chronische Allergien" sind auch sehr gut mit einer modifizierten Eigenblutbehandlung mittels Haemoaktivator zu "behandeln". Hier hätten wir auch für alle "ungläubigen" ;-) eine Methode deren Wirksamkeit wissentschaftlich bestätigt wurde. Diese Therapie verkörpert eine Mischung aus drei anderen Therapien, nämlich in etwa der klassischen Eigenblutbehandlung, der Sauerstoff-Ozon-Therapie und der haematogenen Oxidation (HOT).
So, nun klingt das alles wahnsinnig kompliziert, ist es aber eigentlich gar nicht. Im Prinzip wird das Eigenblut mit einer Natriumcitrat-Lösung gemischt (um es ungerinnbar zu machen) und anschließend wird dem Gemisch ein weiters Gemisch aus Köchsalzlösung und Wasserstoffperoxid zugeführt. Hier kann man bereits nach wenigen Momenten das aufschäumen der Blutes beobachten. Danach wird das Gemisch einer Bestrahlung mit UV-Licht und einem bestimmten Verschüttelungsprozess unterzogen. Gierbei wird von der Kataklase (ein Enzym im Blut) das Wasserstoffperoxid in Wasser und Sauerstoff gespaltet. Außerdem entstehen Ozonide. Dieses Gemisch wird schließlich i.m. oder s.c. injiziert. Es hat in der Veterinärmedizin Indikation bei chronisch verlaufenden Krakheiten und allen allergischen Reaktionen. Das selbe gilt auch für die Humanmedizin.
Puh, nunja, ich denke, ich werde den Leuten hier ersparen, den Rest der chemischen Prozesse in diesem Forum hier breit zu treten. Das würde tatsächlich den Rahmen sprengen. ich hoffe, ich habe euch schon mit dem obigen Fachgedöhnse nicht allzu gelangweilt.
Ich jedenfalls würde empfehlen, die Eigenbluttherapie (ganz gleich welche, wichtig ist nur, dass sie von einem erfahrenen Heilpraktiker durchgeführt wird) zu versuchen. Und sollte die nichts bringen, was ich zwar nicht glaube, aber man weiß ja nie, gibt es immer noch die TCM mit ihrer Akupunktur, die gerade in Sachen Allergien wahre Wunder wirkt... Wer dazu noch Fragen hat, einfach fragen...
Grüße!
Allergie auf Katzenhaare
Vorübergehend kannst du ja Medikamente nehmen , die dir aber der Arzt verschreiben soll.
Ansonsten würde ich dir zu einer Allergietherapie durch Hyposensibilisierung raten. Die Allergie kann vermindert oder auch ganz geheilt werden.
Lass dich von einem Allergologen beraten.
Naturheilkundlich probieren
Hallo Onkel,
also, ich habe sehr gute Erfahrungen mit Eigenbluttherapie gemacht. Hierbei wird dir von einem Heilpraktiker Blut entnommen und potenziert, anschließend wird es mit einem homöopatischen mittel versetzt und dir sub cutan injiziert oder gequaddelt. Mein Exfreund hatte eine schlimme Katzenallergie und konnte nach der Eigenbluttherapie dennoch bei mir einziehen (ich habe drei Katzen). Sogar eine Kollegin von mir (wir arbeiten ja den ganzen Tag mit Tieren) ist wirklich schlimm allergisch auf Tierhaare fast aller Art. Sie kann ihren Beruf dennoch ausüben, dank regelmäßiger (bei ihr ca alle 3 Monate) Eigenblutherapie. Probiers doch einfach mal. Schaden kanns nicht!
Gruß!
Was sagt die Schulmedizin dazu?
Hallo, TierVital, herzlichen Dank für den tollen Tipp! Kerstin hilft mir mit Leidenschaft in treffpunkt – haustiere einen Heilungs- und Linderungsprozess gegen Tierallergien zu organisieren. Wer dieses Leiden nicht kennt, kann es sich nicht vorstellen, welche Belastungen ein Tierfreund aushalten muss. Mit extremen Asthmaanfällen, tränenden Augen und Juckreiz am ganzen Körper ist ein Zusammenleben mit Tieren insbesondere Katzen nicht möglich!
Hilft diese Therapie auch gegen Milben und Hausstaub?
Ist diese Behandlung Risiko behaftet?
Was sagt die Schulmedizin dazu?
Herzliche Grüße
schnurri
EIgenbluttherapie
Hi Schnurri,
also, ehrlich gesagt hab ich mich noch nicht mit allzuvielen Schulmedizinern über dieses Thema unterhalten. Allerdings mein Hausarzt ist auch der Meinung, dass Eigenbluttherapie sogar die bessere Alternative zu der herkömmlichen Desensibilisierung dastellet. Er war aber bis jetzt auch die einzige schulmedizinische Referenz von meiner Seite.
Die Behandlung ist, sogut wie alles in der Naturheilkunde, nicht risikobehaftet. Sieht man mal von der Entzündung eines Kanüleneinstichs ab. ;-) Ob die Therapie auch gegen Hausstaub und Milbe hilft, weiß ich nicht genau, allerdings wäre es schon sehr wahrscheinlich.
Da es mehrere Methoden der Eigenblutbehandlung gibt, von denen einige wirklich gezielt desensibilisieren und anti-autoimmunaggressiv wirken, kann ich mir gut vorstellen, dass es nicht nur gegen Tierhaarallergie sonder auch gegen sämtliche anderen allergischen Prozesse hilft. "Chronische Allergien" sind auch sehr gut mit einer modifizierten Eigenblutbehandlung mittels Haemoaktivator zu "behandeln". Hier hätten wir auch für alle "ungläubigen" ;-) eine Methode deren Wirksamkeit wissentschaftlich bestätigt wurde. Diese Therapie verkörpert eine Mischung aus drei anderen Therapien, nämlich in etwa der klassischen Eigenblutbehandlung, der Sauerstoff-Ozon-Therapie und der haematogenen Oxidation (HOT).
So, nun klingt das alles wahnsinnig kompliziert, ist es aber eigentlich gar nicht. Im Prinzip wird das Eigenblut mit einer Natriumcitrat-Lösung gemischt (um es ungerinnbar zu machen) und anschließend wird dem Gemisch ein weiters Gemisch aus Köchsalzlösung und Wasserstoffperoxid zugeführt. Hier kann man bereits nach wenigen Momenten das aufschäumen der Blutes beobachten. Danach wird das Gemisch einer Bestrahlung mit UV-Licht und einem bestimmten Verschüttelungsprozess unterzogen. Gierbei wird von der Kataklase (ein Enzym im Blut) das Wasserstoffperoxid in Wasser und Sauerstoff gespaltet. Außerdem entstehen Ozonide. Dieses Gemisch wird schließlich i.m. oder s.c. injiziert. Es hat in der Veterinärmedizin Indikation bei chronisch verlaufenden Krakheiten und allen allergischen Reaktionen. Das selbe gilt auch für die Humanmedizin.
Puh, nunja, ich denke, ich werde den Leuten hier ersparen, den Rest der chemischen Prozesse in diesem Forum hier breit zu treten. Das würde tatsächlich den Rahmen sprengen. ich hoffe, ich habe euch schon mit dem obigen Fachgedöhnse nicht allzu gelangweilt.
Ich jedenfalls würde empfehlen, die Eigenbluttherapie (ganz gleich welche, wichtig ist nur, dass sie von einem erfahrenen Heilpraktiker durchgeführt wird) zu versuchen. Und sollte die nichts bringen, was ich zwar nicht glaube, aber man weiß ja nie, gibt es immer noch die TCM mit ihrer Akupunktur, die gerade in Sachen Allergien wahre Wunder wirkt... Wer dazu noch Fragen hat, einfach fragen...
Grüße!